Presseaussendung

Oberösterreich ist vom Land der rauchenden Schlote zum Land der rauchenden Köpfe geworden!

Chancen für junge Menschen sichern – Zentrale Herausforderungen im Bildungsbereich.

Die gestiegene Qualität des Bildungssystems in Oberösterreich unterstreicht der OÖVP-Landtagsabgeordnete Mag. Bernhard Baier. „Es ist uns gelungen, soziale Hürden im Bildungssystem weitgehend zu beseitigen. Mit dem Erfolg, dass Oberösterreich heute über eine echte Bildungsgerechtigkeit verfügt und diese auch in echte Chancen für die Jugendlichen umwandelt.“


„Das System der Wahlfreiheit in unserer Bildungslandschaft hat zu einer großen
Vielfalt geführt, die den verschiedensten Eignungen und Fähigkeiten junger
Menschen gerecht wird“, betont Baier weiter. Nun sei es wichtig, gerade in
Krisenzeiten den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen, gleichzeitig aber neue Herausforderungen zu meistern.„Bildung eröffnet Chancen und Perspektiven und damit eine Zukunft für junge Menschen“, so Baier. Daher müsse bereits der Kindergarten – seit 1. September kostenfrei für alle Kinder zugänglich – nachhaltig als erste Bildungseinrichtung etabliert werden. „Die
Kindergartenpädagoginnen leisten unersetzliche Arbeit bei der frühen Bildung
unserer Kinder.“


Baier spricht sich auch für eine vollständige Umsetzung des Schulmodells
Oberösterreich aus. „Oberösterreichs Schülerinnen und Schüler dürfen bei der
Etablierung von Schulversuchen nicht benachteiligt werden“, so Baier, „ebenso
die Studierenden in unserem Bundesland. Es muss alles unternommen werden,
um einen Ausbau der Johannes-Kepler-Universität zu fördern. Oberösterreich als Land der kreativen Köpfe braucht eine erhöhte Unterstützung aus Wien, damit es seine Aufgaben als Bildungs- und Forschungsland auch in Zeiten der Krise und vor allem nach dieser Krise in gesteigertem Maße erfüllen kann.“ Immerhin sei laut Daten der Statistik Austria das Bildungsniveau in unserem Bundesland in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Zahl der
Pflichtschulabsolventinnen und -absolventen habe sich verringert, die Zahl der
Menschen mit weiterführender Ausbildung – von Lehre bis Studium – habe
hingegen stark zugenommen. „Es ist unsere Pflicht, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen“, betont Baier abschließend.

Enormer Anstieg bei höherer Bildung und Reifeprüfungen

Der Anteil der Bevölkerung mit bloßer Pflichtschulausbildung ist von 52,5 %
(1981) auf 21,6% (2006) stark zurückgegangen. Die Zahl der Schülerinnen und
Schüler in den BHS hat sich mehr als verdoppelt, und zwar von rund 12.000 im
Jahr 1980 auf rund 25.000 im Jahr 2006/07. Linz verfügt zudem mit 20,10% überden höchsten AHS-Schüleranteil unter allen Bezirken.
Allein zwischen 1990 und 2006 stieg die Zahl der Personen in höherer Ausbildung um rund 20.000 oder mehr als ein Drittel. Der Bezirk Linz-Stadt verfügt mit 39,4% über den höchsten Studierendenanteil in Oberösterreich. Insgesamt studierten im vergangenen Wintersemester fast 5.000 Linzerinnen und Linzer an einer öffentlichen Universität (ohne Fachhochschulen und Privatuniversitäten). Auch im Bereich der Studienanfänger hat Linz die Nase vorne: Der Anteil der Erstinskribienten im vergangen Jahr betrug knapp über 40% und liegt damit um 10% über dem Landesschnitt.

Junge Frauen sind besser gebildet als ihre Altersgenossen

Ein Vergleich der altersgruppenspezifischen Bildungsanteile lässt im Übrigen
deutlich erkennen, dass die jungen Frauen im Vormarsch sind und ihre Altersgenossen bildungsmäßig bereits überflügeln. Dies zeigt sich besonders bei den 20- bis 24-jährigen Oberösterreicherinnen, welche beispielsweise im Jahr 2006 anteilig in allen höheren Qualifikationen stärker vertreten waren als die gleichaltrigen Männer.

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