Presseaussendung

Junge ÖVP will Unterstützung für erste Wohnung!

Eine erste eigene Wohnung zu finden stellt für viele junge Menschen ein großes Problem dar, weil vor allem in den ländlichen Gemeinden die Nachfrage viel größer ist als das Angebot. Und sollte der Jugendliche tatsächlich in der glücklichen Lage sein, rasch eine geeignete Wohnung gefunden zu haben, hat er mit einer immensen Kostenlawine zu kämpfen.

Verstärkter Wohnbau im ländlichen Raum
Jugendliche haben oft das Problem in der Heimatgemeinde keine geeignete Wohnung zu finden. Die Wartelisten in den Gemeinden sind meist übervoll, sodass junge Menschen ohne zu berücksichtigenden Gründen, wie zum Beispiel einem eigenen Kind oder einer Scheidung, kaum eine Chance auf eine geeignete Wohnung haben. Die Junge ÖVP Oberösterreich spricht sich daher klar für einen verstärkten Wohnbau in den ländlichen Gemeinden aus. „Das Argument von SP-Landesrat Kepplinger, er müsse in den Städten mehr Wohnungen bauen, weil der Zentralraum die begehrteste Wohngegend des Bundeslandes ist, ist nicht ganz schlüssig!“, kritisiert JVP-Landesobmann LAbg. Mag. Bernhard Baier und ergänzt: „Die Sogwirkung in Richtung Zentralraum gibt es ja hauptsächlich, weil die jungen Menschen in den ländlichen Gemeinden keine Wohnung finden, und deshalb in die Stadt `flüchten` müssen.“ Für die JVP ist daher klar, dass eine Wohnbauoffensive im ländlichen Raum dringend notwendig ist.

Erhöhte Wohnbeihilfe für erste Wohnung
Das fehlende Angebot ist nicht das einzige Problem, mit dem die jungen Wohnungssuchenden konfrontiert werden. „Ablöse, Einrichtung, Miete und eventuell auch noch eine Maklerprovision ergeben in Summe eine Kostenlawine, die für viele junge Menschen kaum verkraftbar ist!“, stellt Baier fest. Die Junge ÖVP Oberösterreich fordert daher eine nachhaltige finanzielle Unterstützung für die erste eigene Wohnung. Mit einer erhöhten Wohnbeihilfe, die unter gewissen Voraussetzungen an die Jugendlichen ausbezahlt wird, könnte das am besten realisiert werden. „Unsere Überlegungen gehen dahin, dass Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr, die ihre erste Wohnung bezogen haben, für eine maximale Bezugsdauer von 2 Jahren eine erhöhte Wohnbeihilfe beziehen!“, erklärt Baier das JVP-Modell. „So helfen wir den Jugendlichen spürbar und nachhaltig bei der Finanzierung der ersten Wohnung!“, meint JVP-Landesobmann LAbg. Mag. Bernhard Baier abschließend.

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