Presseaussendung

Jugendarbeitslosigkeit sank um 3,8 Prozent - jetzt Wirtschaftsstandort Oberösterreich stärken und Bildungspflicht einführen!

5.866 junge Oberösterreicher (15-24 Jahre) sind laut dem vorläufigen Arbeitsmarktbericht April 2016 arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Jugendarbeitslosigkeit damit mit 3,8 Prozent rückläufig.

Die oö. Jugendarbeitslosenquote ist im Bundesländervergleich mit 6,2 Prozent die niedrigste in ganz Österreich. Trotz allem bleibt die Situation am Arbeitsmarkt angespannt. Die Junge ÖVP Oberösterreich fordert zur weiteren Senkung der Jugendarbeitslosigkeit eine weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes und eine dem Arbeitsmarkt gerechte Ausbildung. „Um unser Bundesland als Standort für Betriebe weiterhin attraktiv zu halten, müssen wir den flächendeckenden Breitbandausbau vorantreiben, die Infrastruktur - auch abseits des Zentralraumes – stärken und flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen“, sagt Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger.

Um gute Arbeitskräfte auszubilden, muss man aus Sicht der Jungen ÖVP im Bildungssystem ansetzen. Die JVP OÖ fordert eine Bildungspflicht statt der neunjährigen Schulpflicht. „Wir müssen bei den Grundfertigkeiten ansetzen. Lesen, Schreiben, Rechnen sowie bestimmte soziale Kompetenzen stellen heute mehr denn je die Basisvoraussetzung für den Erfolg am Arbeitsmarkt dar. Es kann nicht sein, dass man die neunjährige Schulpflicht einfach absitzt. Wir brauchen eine Bildungspflicht, bei der man in wichtigen Fächern wie Deutsch ein bestimmtes Level erreichen muss und erst damit die Schulpflicht endet“, so Hiegelsberger.

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