Presseaussendung

Höhe der Familienbeihilfe bei Zahlungen ins EU-Ausland anpassen!

Funktionäre der Jungen ÖVP trafen am Donnerstag, 29. September, Bundesministerin Sophie Karmasin in Linz. Unter anderem ging es bei dem Austausch mit JVP-Funktionären um die Anpassung der Höhe der Familienbeihilfe, wenn diese in andere EU-Länder fließt. BM Karmasin begrüßte diesen Vorschlag und betonte, dass eine Umsetzung das Ziel sei. Da es dabei hauptsächlich um geltendes EU-Recht geht, versuche man, die Gesetzeslage auf EU-Ebene anzupassen. Außerdem ging es bei dem Treffen um die Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft, wurde für 2016 von der Ministerin das „Jahr der Jugendarbeit“ ausgerufen.

JVP fordert Anpassung bei Familienbeihilfe
Bereits im Juni 2015 forderte Sebastian Kurz eine Anpassung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder von EU-Bürgern, die in Österreich arbeiten. Auch der Oö. Landtag sprach sich im März 2016 mehrheitlich für diese Änderung aus. Im Zuge ihres Besuchstages trafen Funktionäre der Jungen ÖVP heute die Bundesministerin im Linzer Jugendzentrum „Leonardo“ und diskutierten die aktuelle Situation. „Uns geht es bei dieser Forderung um faire Rahmenbedingungen. Im Jahr 2015 flossen 220 Millionen Euro für im EU-Ausland lebende Kinder von EU-Bürgern, die in Österreich arbeiten. Hier braucht es eine Harmonisierung, die sich nach der Höhe der Familienbeihilfe in den jeweiligen Ländern richtet. Immerhin geht es hier um die Absicherung unseres Sozialsystems. Es freut uns, dass die Ministerin hinter dieser Forderung steht“, sagt Mag. Florian Hiegelsberger, Landesgeschäftsführer der JVP OÖ.
 
Jahr der Jugendarbeit – Ehrenamt & Vereinsleben weiter stärken!
Für 2016 wurde von der Jugendministerin und den Jugendreferenten der Länder das „Jahr der Jugendarbeit“ ausgerufen. Die außerschulische Jugendarbeit ist neben Familie, Schule beziehungsweise (Aus-) Bildungseinrichtungen und Kinder- und Jugendhilfe eine wichtige Säule, die Jugendlichen Sicherheit bietet, sie stärkt und fördert. „Jugendarbeit ist überall dort, wo Jugendliche werken. Sie ist im Ehrenamt und in unserem Vereinsleben ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft. Gerade in der Jungen ÖVP engagieren sich viele in der außerschulischen Jugendarbeit – egal ob bei der Feuerwehr, bei der Rettung, im Musikverein oder im Sport. Deshalb freut es uns, dass Ministerin Karmasin der außerschulischen Jugendarbeit besondere Aufmerksamkeit widmet. Denn was außerhalb unserer Schulen passieren, muss auch in Zukunft wertgeschätzt und unterstützt werden“, so Hiegelsberger.

JVP um's Eck